Spielplatzinitiative Beinstein e.V.

Am Montag den 16. Juni 03 ist die Spielplatzinitiative Beinstein einen weiteren wichtigen Schritt gegangen und hat sich als Verein gegründet. Die Konstituierung signalisiert noch deutlicher, dass wir bereit sind, uns langfristig für den neuen Spielplatz in Beinstein zu engagieren.

Die Waiblinger Kreiszeitung berichtete.

In den Vorstand gewählt wurden Karin Sehl zur Vorsitzenden, Jutta Weiss als ihre Stellvertreterin und Tatjana Martin als Kassenwartin.

Die Gründungsversammlung hat beschlossen, auf die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen bis auf weiteres zu verzichten. Jutta Weiss sagte: "Viel eher werden die Beinsteiner bereit sein, uns mit Spenden zu unterstützen, als wenn man sie zu Mitgliedsbeiträgen verpflichtet." Karin Sehl ergänzte: "Auch die ideelle Unterstützung und Arbeitsleistungen sind unheimlich wichtig für uns."

Der neue Vorstand berichtete den Gründungsmitgliedern über den Stand der Beratungen mit der Ortschaftsverwaltung. Schon seit Jahren suchen wir Abhilfe für die zum Teil nicht befriedigende Spielplatzsituation. Entgegen dem allgemeinen Trend nimmt in Beinstein seit Jahren die Zahl der Kinder zu. Ein kinderfreundlicher Ort zu sein, ist aber Auszeichnung und Aufgabe zugleich.

Wir haben in Beinstein Unterschriften gesammelt und die Kinder zu einer Mal- und Bilderaktion eingeladen. Die Bilder wurden am 13. Juli 2002, am Rande der 90 Jahrfeier des TB Beinstein ausgestellt und zusammen mit den Unterschriftenlisten Herrn Oberbürgermeister Dr. Schmidt-Hieber und Herrn Ortsvorsteher Schramm übergeben.

Erst im letzten Jahr konnte ein Meinungsumschwung sowohl unter den Ortschaftsräten als auch bei der Ortschaftsverwaltung erreicht werden. Nachdem noch im September 2002 kein Bedarf gesehen wurde - die Waiblinger Kreiszeitung berichtete, stellte der Ortschaftsrat in der Ortschaftsratssitzung vom 12. Mai 03 fest, dass ein Bedarf besteht. Nur die allgemeine Haushaltslage verhinderte, dass man von einem dringenden Bedarf sprechen konnte. Dazu beigetragen hatte auch das Testat der Leiterin der Stadtteiljugendkonferenz und einer Mitarbeiterin des Stadtjugendreferates. Sie bescheinigten nach einer Begehung, dass es im unteren Ortsteil keinen attraktiven Spielplatz in geeigneter Lage gäbe und in ganz Beinstein kein altersübergreifendes und kein adäquates Angebot für größere Kinder vorhanden sei.

Nun steht ein geeignetes Gelände in der Nähe der Sportplätze in Aussicht. Karin Sehl sagt: "Wenn die Verhandlungen zwischen der Stadt und dem bisherigen Pächter erfolgreich sind und die Genehmigungen und Planungen rasch in Angriff genommen werden, beabsichtigen wir, dass in 2004 mit Bauarbeiten begonnen werden kann. Der Spielplatz wird dann im Laufe der Jahre vervollständigt, ergänzt und weiter gebaut werden." 

Wir sind bereit unser Know-How, unsere Kreativität und unsere Erfahrung als Eltern in die Planung des Spielplatzes einzubringen. Die Spielplatzinitiative Beinstein e.V. kann vom Verein Beinsteiner Kids e.V. Mittel aus dem Erlös der Kleiderbörsen erwarten. Wir sind außerdem bereit Spenden zu sammeln und Sachspenden zu erbitten. Darüber hinaus können wir zu gezielten Aktionen Arbeitskräfte organisieren. Hierzu können auch die Kinder und Jugendlichen aus Beinstein mit hinzugezogen werden.

Nicht leisten können wir:

Die Spielplatzinitiative ist ab sofort unter info@spielplatzinitiative-beinstein.de zu erreichen.

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aktuell: 20. Juni 2003

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